Der neue Ekel

Ähnlich wie die Glitch ist auch Der neue Ekel eines meiner Herzensprojekte. Seit November 2012 habe ich nun endlich die zweite Drehbuchversion fertiggestellt. Alle weiteren Aspekte der Vorproduktion wie Drehortsuche, Storyboard oder die notwendige Suche nach Förderern sollen im Verlauf des Jahres 2013 in Angriff genommen werden, sodass die Produktionsphase im Sommer 2014 eingeläutet werden kann.

Der neue Ekel ist ein Partnerschaftsprojekt zwischen dem Berliner Maskenbildner Claus-Peter Grüßner und mir.

Stand vom 23.08.2015: Aufgrund mangelnder Finanzierung ist es bislang nicht zu einer Umsetzung des Stoffs gekommen. Da er mir nach wie vor am Herzen liegt, denke ich jedoch darüber nach, die Erzählung nach der Fertigstellung des Romans Julischnee in Prosa umzusetzen.

 

Handlung:

Der neue Ekel erzählt von Arno und Fine, miteinander verheiratet, beide Ende zwanzig, beide hin und her pendelnd zwischen Schichtarbeit und Kunst. Arno träumt von einem Durchbruch mit seiner Malerei, Fine versucht sich mit elektronischer Musik zu verwirklichen. Der Erfolg bleibt jedoch aus, vielmehr reibt sich das Paar an seinem Lebensentwurf zusehends auf. Ein unscheinbarer Brief kündet vom Tod der eigentlich fremden Großmutter - und von einem Schuldenberg, der durch Arnos Nachlässigkeit über ihn und Fine hereinbricht.

Doch der Brief bringt noch etwas anderen mit, etwas Unbeschreibliches, Dunkles. Etwas passiert mit Arno. Eine seltsame Wucherung an seiner Stirn wächst und wächst. Arnos dreißigster Geburtstag wird mit viel Alkohol begossen, so wie sich das gehört, mit alten Freunden, das versteht sich. Aber die Freude ist nur eine scheinbare, kurzlebig, trügerisch. Die Wucherungen wachsen, nun auch an Hals und Rücken. Etwas stimmt nicht. Etwas stimmt ganz und gar nicht.

Eines Tages erwacht Arno mit völlig überwuchertem Kopf. Sein Gesicht ... verschwunden. Fine weiß nicht weiter, sie versucht zurückzufinden zur gewohnten Ordnung, aber vergeblich. Es ist zu spät. Von nun an geht es nur noch abwärts, tiefer und tiefer.