Pain Eaters

Die Grundidee zu den Pain Eaters entstand unter dem Arbeitstitel Nihil bereits im Sommer 2008 als Drehbuch für einen fünfminütigen Kurzfilm. Aufgrund des hohen Potenzials entwickelte ich im Frühjahr 2010 eine neue wesentlich ausgefeiltere Variante des Stoffs, wodurch die geschätzte Dauer des Buchs bereits auf ca. 15 Minuten anwuchs.

Doch können 15 Minuten meines Erachtens der hintergründigen Dimension des Stoffs nur leidlich gerecht werden, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, die Geschichte als Langfilm neu zu konzipieren. Leider wurde bereits früh ersichtlich, dass für die Verwirklichung des Langfilms ein – für meine Verhältnisse – exorbitantes Budget vonnöten sein würde.

Also musste ich kurzerhand wieder einen Gang zurückschalten. Derzeit schreibe ich an einer neuen Kurzfilmfassung des Stoffs, welche Elemente aus dem alten Kurzfilmdrehbuch von 2010 mit Elementen aus der Langfilmkomposition kombiniert.

Die Umsetzung soll parallel zur Vorproduktion von Der neue Ekel im Jahr 2013 erfolgen.

 

Handlung:

Gunnar Zweig ist Polizist; und er ist süchtig, süchtig nach Adrenalin. Das macht ihn zu einem guten wie auch gefährlichen Ermittler. Nachdem er nicht verhindern konnte, dass sich die Frau eines niedergestreckten Amokläufers durch eine Kugel in den Kopf ins Koma beförderte, wird er einem vermeintlich ruhigeren Fall zugewiesen.

Zusammen mit dem älteren Kollegen Ruben Peters soll er die vermisste Elena Lubic finden. Spurensuche. Recherche. Gunnar vermisst den Kick. Schließlich sucht er die Befriedigung in immer fragwürdiger werdenden Handlungen. Aber auch sein Kollege Ruben gibt sich absonderlichen Aktivitäten hin - im Verborgenen, Geheimen, in der scheinbaren Sicherheit seiner privaten vier Wände. Aber zusehends verlangt seine krankhafte Sexualität nach immer extremeren Formen der Lustbefriedigung.

Doch auch der Lubic-Fall entwickelt sich anders als erwartet. Nichts will zueinander passen, eine Ungereimtheit jagt die nächste. Die Suche nach Elena Lubic wird mehr und mehr zu einer Expedition hinein in die Tiefen menschlicher Abgründe...

 

Um aber nicht zu viel vorweg zu nehmen, vor allem was die Wendungen anbelangt, soll an dieser Stelle nicht mehr über die Begebenheiten der Erzählung verraten werden. Damit möchte ich natürlich sicherstellen, dass der fertige Film nichts von seiner Intensität einbüßt und in seiner Wirkung einem Schlag in die Magengrube gleichkommt. Doch steht das Projekt zugegebenermaßen noch auf recht wackligen Beinen. Für die Verwirklichung des Projektes, das in Zusammenarbeit mit der Tabula Rasa Filmproduktion entstehen soll, sind noch Förderer aller Art gesucht.


Stand vom 23.08.2015: Pain Eaters ist letztlich ein reines Drehbuch-Projekt geblieben, das momentan leider auf Eis liegt.